1. Herren spielt in Nettelrede

Eigentlich sind die Fronten vor der Partie zwischen Nettelrede und Halvestorf bereits geklärt. Die Gastgeber werden wohl oder übel in die Abstiegsrunde gehen müssen, während sich die SSG mit dem 3:0-Erfolg gegen Aerzen einen der beiden Plätze für die Aufstiegsrunde gesichert hat. Kampflos wollen sich die Männer vom TSV aber keinesfalls gegen den Tabellenführer geschlagen geben, wie Spartenleiter Frank Voges mitteilt: „Natürlich gehen wir als absoluter Außenseiter in die Partie, das haben wir auch im Hinspiel schon gesehen. Die SSG ist das ‚Non-Plus-Ultra‘ der Staffel und geht konsequent ihren Weg. Julian Maaß und Sebastian Latowski sind aktuell einfach das Maß der Dinge, mit denen wir uns nicht auf einer Ebene messen können. Um vielleicht trotzdem etwas Zählbares mitzunehmen, wollen wir aus einer guten Verteidigung herausspielen und selbst den einen oder anderen Angriff setzen. Über 90 Minuten hinten drinzustehen, ist kontraproduktiv. Daher gilt es, nicht ganz so tief gestaffelt zu stehen und vielleicht ein paar Konter zu setzen. Man muss aber auch sagen, dass unsere Situation klar ist. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Abstiegsrunde.“ Personell ist die Lage weiterhin mehr als angespannt. Wie in der Vorwoche hat der TSV nur einen stark dezimierten Kader zur Verfügung. Dazu Voges: „Wir haben etliche Kranke und Verletzte. Daher werden wir in den restlichen drei Spielen auf massive Anleihen aus der zweiten Herren setzen. Die sind ja zum Glück durch für dieses Jahr und somit ist auch das Festspielen nicht möglich.“

Quelle: AWESA

Der TSV Nettelrede konnte in den letzten zwei Spielen nicht punkten. Mit der SSG kommt am Sonntag auch noch ein starker Gegner. Jüngst brachte der TSV Lenne dem TSV Nettelrede die zehnte Niederlage des laufenden Fußballjahres bei. Die SSG Halvestorf-Herkendorf schlug den MTSV Aerzen am Sonntag mit 3:0 und hat somit Rückenwind. Das Hinspiel zwischen beiden Teams in Hameln war 5:1 ausgegangen.
Kurz vor Saisonende steht der TSV Nettelrede mit drei Punkten auf Platz sieben. Im Sturm des Heimteams stimmt es ganz und gar nicht: 17 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. In den letzten Partien hatte das Team von Frank Voges kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.
Mit 30 Zählern führt die SSG das Klassement der Bezirksliga Hannover Staffel 10 souverän an. Der Defensivverbund des Gasts ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst acht kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Zwölf Zähler aus den letzten fünf Begegnungen stellen eine vernünftige Ausbeute für die Mannschaft von Trainer Hoferichter Dennis dar.
Mit im Schnitt mehr als 3,55 geschossenen Toren pro Partie gehört der Sturm der SSG Halvestorf-Herkendorf zu den besten der Liga. Nun zählt die Defensive des TSV Nettelrede nicht zu den dichtesten. Trainer Frank Voges muss sich also etwas einfallen lassen, will er mit seiner Mannschaft gegen die SSG nicht untergehen. Nur einmal gab sich die SSG Halvestorf-Herkendorf bisher geschlagen.
In Anbetracht der aktuellen Form und der tabellarischen Konstellation wäre es eine Überraschung, wenn der Sieger nicht SSG Halvestorf-Herkendorf hieße.

Quelle: Fussball.de

2. Herren im Spitzenspiel

Ultimo trifft auf Ultimo. Serie trifft auf Serie. 33 Punkte treffen auf 33 Punkte. Der Erste trifft auf den Zweiten. Man könnte die Partie zwischen der SSG Halvestorf II und der SG Königsförde/Klein Berkel mit vielen Worten beschreiben, am treffendsten formuliert es aber wohl Gäste-Trainer Artjom Grincenko: „Es ist das Spiel, auf das die ganze Liga wartet.“ Für die SSG und deren Trainer Paul Alles braucht es allerdings nur wenige Sätze, um das kommende Gipfeltreffen einzuläuten: „Es ist das letzte Spiel des Jahres. Auch bei dem Spiel gibt es im Endeffekt nur drei Punkte zu gewinnen, auch wenn der Gegner jetzt Königsförde/Klein Berkel heißt. Tagesform und Willen werden über den Verlauf des Spiels und dessen Sieger entscheiden. Wir werden alles geben und dann wird man am Ende sehen, für was es gereicht hat.“ Auf der anderen Seite fiebert Coach Grincenko der Partie voller Euphorie entgegen: „Die Jungs brennen darauf, zu spielen. Irgendeine Serie wird am Wochenende reißen. Wir hoffen auf eine große Zuschauerkulisse am Piepenbusch, der Platz ist auch immer top. Wir haben uns lange vorbereitet, sind Herbstmeister und gut in die Rückrunde gestartet, wir haben unsere Hausaufgaben also erfüllt. Natürlich wissen wir, dass Halvestorf eine verdammt starke Mannschaft ist. Sie haben in Manier einer Spitzenmannschaft ihre zum Teil engen Ergebnisse über die Zeit gebracht und damit gezeigt, dass sie verdient da oben stehen. Von einer Favoritenrolle brauchen wir also nicht sprechen, die gibt es nicht. Die Chancen stehen 50/50, die Tagesform wird entscheiden.“

Quelle: Awesa

Die Zweitvertretung von SSG Halvestorf-Herkendorf will die Erfolgsserie von sechs Siegen gegen SG Königsförde/Klein Berkel ausbauen. SSG Halvestorf-Herkendorf II dürfte dieses Spiel mit breiter Brust bestreiten, wurde doch BW Tündern III zuletzt mit 9:0 abgefertigt. SG Königsförde/Klein Berkel schlug BW Salzhemmendorf II am Sonntag mit 6:1 und hat somit Rückenwind. Das Ergebnis des Hinspiels in Hameln hieß 1:2.
An SG Königsförde/Klein Berkel gab es kaum ein Vorbeikommen, sodass die Hintermannschaft erst 13-mal überwunden wurde – bis dato der Bestwert der 1.Kreisklasse Hameln-Pyrmont.
Insbesondere den Angriff des Tabellenführers gilt es für SSG Halvestorf-Herkendorf II in Schach zu halten. Durchschnittlich lässt SG Königsförde/Klein Berkel den Ball mehr als fünfmal pro Partie im Netz zappeln. Beide Teams stehen mit 33 Punkten da. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher elf Siege ein. Das Team von Paul Alles scheint einfach niemand stoppen zu können. Beeindruckende sechs Siege in Serie stehen jetzt schon zu Buche. Zuletzt lief es erfreulich für SG Königsförde/Klein Berkel, was 15 Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Auf dem Papier ist ein Favorit nicht auszumachen. Welches Team holt sich auf dem Platz am Ende den Sieg?

Quelle: Fussball.de

AWESA wählt den:

SPORTLER DER WOCHE:

Lennart Scholtka (SSG Halvestorf II) ist von Euch zum Sportler der Woche gekürt worden.

Wir haben vier Vorschläge gemacht und es gingen mehrere hundert Stimmen von Euch über Facebook und Instagram ein: Lennart Scholtka von der SSG Halvestorf II ist Sportler der Woche!

Scholtka sagt:
„Ich möchte mich erst einmal herzlich bei allen bedanken, die für mich abgestimmt haben. Aber besonders bei meiner Mannschaft, die immer hinter mir steht und mir Woche für Woche das Vertrauen schenkt. Ich bedanke mich auch bei meinen Freunden aus Flo‘s Smoker Lounge, wo am Wochenende immer für die richtige Spielvorbereitung gesorgt wird.”

1. Herren siegt 3:0 gegen MTSV

Die SSG Halvestorf ist sicher in der Aufstiegsrunde dabei. Mit dem 3:0-Erfolg im Heimspiel gegen den bis dato Tabellenzweiten aus Aerzen kann die SSG punktetechnisch nur noch von einer Mannschaft überholt werden, da Hagen und der MTSV noch im direkten Duell aufeinandertreffen. SSG-Trainer Jarzombek zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Das war heute eine solide Leistung. Wir standen defensiv stabil und haben endlich mal Männerfußball gezeigt. Wir waren robust in den Zweikämpfen und haben defensiv eigentlich nur eine Chance zugelassen.“ Nach der Führung durch Egcon Musliji, der einen Foulelfmeter souverän verwandelte (21.), bot sich den Gästen die große Chance zum Ausgleich. Nach einer feinen Kombination im Mittelfeld scheiterte der MTSV jedoch am glänzend reagierenden Tim Kallmeyer. „Wenn er den Ball nicht hält, dann kann das Spiel ganz anders laufen“, wusste Jarzombek. Stattdessen dominierte die SSG die Partie nun immer deutlicher und ließ kaum mehr etwas zu. So sorgte Cezar Paraschiv noch vor der Pause für die beruhigende 2:0-Halbzeitführung. Einen Flankenball von der rechten Außenbahn zirkelte die Nummer 10 der Hausherren unhaltbar ins lange Eck. Im zweiten Abschnitt spielten die Gastgeber den Vorsprung souverän über die Zeit. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte erneut Musliji per Einzelaktion für den 3:0-Endstand, nachdem er zuvor drei Spieler mustergültig ausgedribbelt hatte.

„Wir hatten zwar weniger Ballbesitz, aber hätten noch viel mehr aus unseren Kontersituation machen können. Da waren die Jungs aber etwas zu hibbelig und unerfahren“, gab der Gastgeber-Coach zu Protokoll. Letztlich zeigte er sich aber zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. „Wir haben das sehr seriös gelöst. Besonders das Defensivtrio aus den Innenverteidigern Jan-Niklas Bleil und Marlow Jürgens im Verbund mit Tim Kallmeyer war heute sehr aufmerksam.“ Auf der Gegenseite war MTSV-Coach Gaetano Bartolillo überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Männer: „Das war heute die schlechteste Leistung in der ganzen Saison. Ich bin tief enttäuscht, in einem Derby müssen die Fetzen fliegen. Wir haben heute aber überhaupt keinen guten Fußball gespielt. Von daher haben wir in der Aufstiegsrunde so auch nichts zu suchen. Für uns geht es vielmehr ums Überleben, alles andere ist unwichtig. Deshalb können wir den Ball für die Aufstiegsplätze ganz entspannt an Hagen und Afferde abgeben. Die können das unter sich ausmachen.“ Schwierigkeiten bereiteten dem Coach, der unzufrieden mit der Elfmeterentscheidung vor dem 0:1 war, die personelle Notlage in der Mannschaft: „Das soll keine Ausrede sein, aber wir hatten wie schon die ganze Saison über kurzfristige Umstellungen in der Abwehr. Auch dadurch haben wir heute keine Einstellung zum Spiel gefunden.“

SSG Halvestorf: T. Kallmeyer, Witthuhn, Elias, Bleil, Paraschiv (80. Bartelt), Brixius, Lehnhoff, Arndt (54. Rochau), Musliji (89. Yanalak), Jürgens, Jarzombek (28. Ersan).
MTSV Aerzen: Sigusch, Gljanz (77. Di Sapia), Niemeyer (46. Garvens), Pieper (35. Hahn), Hanses, Hoppe, Kiupel, Razlaw (46. Frevert), Selensky, Ribeiro, Klein.

Tore: 1:0 Elfmeter Egcon Musliji (21.), 2:0 Cezar Paraschiv (31.), 3:0 Musliji (86.).

Quelle: AWESA

2. Herren besiegt Tündern mit 9:0

Eine Woche vor dem Gipfeltreffen gegen die SG Königsförde/Klein Berkel präsentiert sich Halvestorfs Reserve in prächtiger Verfassung. Auf dem Hamelner Kunstrasen feierte die Alles-Elf gegen Tünderns Drittvertretung ein 9:0-Schützenfest. Durch den Erfolg hat das Piepenbusch-Team zumindest bis Sonntag den Platz an der Sonne übernommen. Auf der anderen Seite bleiben die „Schwalben“ mit zehn Punkten auf dem viertletzten Rang. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt derzeit vier Punkte. „Das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Halvestorf hat heute von der ersten bis zur letzten Minute Gas gegeben. Sie haben es super gespielt“, zeigte sich Tünderns Trainer Sascha Kummerow als fairer Verlierer. Schon beim 5:0-Pausenstand war die Begegnung entschieden. Lennart Scholtka (2), Malte Rochau, Janis Warnecke und Patrick Hothan schossen den deutliche Vorsprung heraus. Auch nach Wiederanpfiff gaben die Halvestorfer weiter den Ton an. Scholtka (3) und Nick Heller legten noch vier weitere Treffer nach. „Halvestorf hat heute in der Höhe verdient gewonnen. Bei uns haben es lediglich die A-Jugendlichen Juri Oberheide und Lorenzo Rebic ordentlich gemacht. Der Rest hat unterirdisch gespielt“, fand Kummerow deutliche Worte.

Tore: 0:1 Malte Rochau (22.), 0:2 Janis Warnecke (27.), 0:3 Lennart Scholtka (28.), 0:4 Patrick Hothan (37.), 0:5 Scholtka (43.), 0:6 Scholtka (49.), 0:7 Nick Heller (57.), 0:8 Scholtka (71.), 0:9 Scholtka (88.).

Quelle: AWESA

Die Reserve von SSG Halvestorf-Herkendorf veranstaltete am Freitag in Hameln ein Schützenfest. Mit 9:0 wurde BW Tündern III abgefertigt. SSG Halvestorf-Herkendorf II setzte sich standesgemäß gegen BW Tündern III durch. Im Hinspiel hatte der finale Pfiff des Unparteiischen SSG Halvestorf-Herkendorf II beim Stand von 2:0 zum Sieger gemacht.
Der Tabellenführer ging durch Malte Rochau in der 22. Minute in Führung. Für das zweite Tor des Gasts war Janis Warnecke verantwortlich, der in der 27. Minute das 2:0 besorgte. Den Vorsprung der Elf von Coach Paul Alles ließ Lennart Scholtka in der 28. Minute anwachsen. Zwei schnelle Treffer von Patrick Hothan (37.) und Scholtka (43.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten von SSG Halvestorf-Herkendorf II. In der ersten Hälfte lieferte BW Tündern III eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Paul Alles Warnecke und Rochau vom Feld und brachte Joy-Connor Kästel und Tobias Schridde ins Spiel. Scholtka vollendete zum sechsten Tagestreffer in der 49. Spielminute. Der siebte Streich von SSG Halvestorf-Herkendorf II war Nick Heller vorbehalten (57.). Scholtka gelang ein Doppelpack (71./88.), mit dem er das Ergebnis auf 9:0 hochschraubte. Schlussendlich pfiff Justus Hennecke das Spiel ab und das Debakel von BW Tündern III war perfekt.
Der Zu-null-Sieg lässt SSG Halvestorf-Herkendorf II passable Chancen im Kampf um die besten Plätze. SSG Halvestorf-Herkendorf II präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 42 geschossene Treffer gehen auf das Konto von SSG Halvestorf-Herkendorf II. Elf Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz von SSG Halvestorf-Herkendorf II.
SSG Halvestorf-Herkendorf II wandert mit nun 33 Zählern auf dem Konto weiter auf dem Erfolgspfad, während die Welt von BW Tündern III gegenwärtig trist aussieht.
Am nächsten Sonntag (31.10.21) um 14:00 Uhr genießt SSG Halvestorf-Herkendorf II Heimrecht gegen SG Königsförde/Klein Berkel.

Quelle: Fussball.de

1. Herren zuhause gegen Aerzen

Auf dem Papier trifft am Sonntagabend der Erste auf den Zweiten am Piepenbusch. Mit dem knappen 3:2-Erfolg gegen Afferde hat die SSG zuletzt die Ausgangssituation für die Aufstiegsrunde weiter verbessert und dreht weiterhin die Kreise an der Tabellenspitze. Trotzdem ist Trainer Michael Jarzombek alles andere als optimistisch: „Es wird für uns ein Spiel werden, bei dem es keine normalen Vorzeichen gibt. Trotz all dem, was wir uns sportlich erarbeitet haben, werden wir im höchsten Maße improvisieren müssen.“ Der Coach spielt damit auf die ellenlange Ausfallliste an. Mit Sebastian Latowski, Torhüter Kallmeyer, Alexander Baal, Torben Göldner, Mohammed Abubakari Osei, Julian Maaß, Cezar Paraschiv, Dennis Kiessig, Marco Elias, Nils Witthuhn, Jan-Niklas Bleil und Justin Gerche fallen gleich zwölf Akteure aus. „Es hat schon vor zwei Wochen angefangen mit dem Spielerschwund. Mit so etwas wie jetzt, hat aber keiner gerechnet. Deshalb nehmen wir am Sonntag alles Positive mit, was wir kriegen können. Wir werden nicht schön spielen, nicht der Favorit sein und sollten wir punktetechnisch etwas holen, wäre es eine Sensation. Unsere Marschroute kann daher nur sein, es dem Gegner über eine stabile Defensive, gezielte Konter und Effizienz vor dem Tor so schwierig wie möglich zu machen. Aerzen hat die beste Offensive der Liga und wird es uns extrem schwermachen, standzuhalten.“

Aerzens Manager Stephan Meyer ist derweil ganz anderer Meinung. Der Fokus liege vielmehr auf dem Dreikampf mit Afferde und Hagen. „Wir gehen in erster Linie davon aus, dass die Partie trotz der Platzsperren der Stadt Hameln überhaupt stattfinden wird. In Bezug auf den Gegner machen wir uns aber nichts vor, Halvestorf ist so gut wie durch. Aerzen, Afferde und Hagen werden sich die Punkte noch gegenseitig wegnehmen. Alles, was wir am Sonntag holen können, sind Bonuspunkte. Wir wollen einfach eine maximal gute Leistung bringen. Es ist dabei egal, wie viele verletzte Schlüsselspieler Halvestorf hat, sie sind in der Liga die Übermannschaft. Abgesehen davon geht es anderen Mannschaften ja genauso.“ Der Manager spielt damit auch auf die eigene Personalsituation an. Diese haben sich im Vergleich zu Vorwoche nur marginal verändert. Eventuell kommt die eine oder andere Personalie zurück, dafür hat sich jedoch Timo Guckel schwer verletzt. „Wir werden aber auf jeden Fall 15 Mann zusammenkriegen und das wird Halvestorf auch. Trotz eigener breiter Brust wollen wir im Endeffekt einfach nicht untergehen. Im Kampf um Platz zwei kann hinterher ja auch das Torverhältnis entscheidend sein“, erklärt Meyer abschließend.

Quelle: AWESA

Julian Maass...

Der MTSV will die Erfolgsserie von vier Siegen bei der SSG ausbauen. Die SSG Halvestorf-Herkendorf hat einen erfolgreichen Auftritt hinter sich. Am Samstag bezwang man den SV Eintracht Afferde mit 3:2. Letzte Woche siegte der MTSV gegen den TSV Lenne mit 2:0. Somit belegt der MTSV Aerzen mit 21 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Im Hinspiel feierte die SSG einen 4:0-Erfolg.
Mit 27 Zählern führt die Heimmannschaft das Klassement der Bezirksliga Hannover Staffel 10 souverän an. Nur einmal gab sich die SSG Halvestorf-Herkendorf bisher geschlagen. Zwölf Zähler aus den letzten fünf Begegnungen stellen eine vernünftige Ausbeute für die SSG dar.
Der MTSV Aerzen ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches zwölf Punkte.
Diese Begegnung verspricht ein Torspektakel: Durchschnittlich trifft der MTSV über dreimal pro Partie. Die SSG Halvestorf-Herkendorf aber auch! Nach dem MTSV Aerzen stellt die SSG mit 36 Toren die zweitbeste Offensive der Liga.
Die Vorzeichen deuten auf eine ausgeglichene Partie. Ein Favorit lässt sich jedenfalls nicht bestimmen.

Quelle. Fussball.de

2. Herren Flutlichtspiel in Tündern

ACHTUNG: Spielortwechsel!!!

Die Stadt Hameln hat die Rasenplätze in Tündern und die Hamelner Kampfbahn für das Wochenende gesperrt. Dennoch werden die Partien der Drittvertretung der „Schwalben“ sowie die U23 planmäßig angepfiffen. Beide angesetzten Begegnungen werden auf dem Hamelner Kunstrasen (FC Preussen Hameln)  stattfinden.

Bereits heute Abend hat Tündern III ab 19.30 Uhr die Reserve der SSG Halvestorf zu Gast. Die Liebegott-Elf empfängt am Sonntag (15 Uhr) den Großenwieden. Dagegen wird das für heute angesetzte Altherren-Spiel der Tünderaner gegen die SG Königsförde/Klein Berkel ausfallen.

Bereits am Freitagabend hat Tündern III das Spitzenteam von Halvestorf II zu Gast. „Bis zum Mitte der Hinrunde waren wir ganz gut unterwegs. In den letzten zwei, drei Wochen sind unsere Leistungen mächtig abgeflacht. Von daher heißt es jetzt für uns: wir wollen uns mit zwei vernünftigen Partien in die Winterpause retten“, skizziert Tünderns Trainer Sascha Kummerow die Lage. Im Hinspiel mussten sich die „Schwalben“ am Piepenbusch mit 0:2 geschlagen geben. „Da haben wir nicht so schlecht gespielt. Am Freitag wird es aber eine ganz andere Partie. Es fehlen uns etliche Spieler“, bedauert Kummerow die Ausfälle. Dennoch werden die Blau-Weißen ein schlagkräftiges Team auf den Rasen bekommen. „Wir wollen uns vernünftig präsentieren. Am letzten Spieltag war das nicht ganz der Fall. Es muss wieder mehr Disziplin rein“, nimmt Kummerow seine Jungs in die Pflicht. Die SSG-Reserve befindet sich aktuell punktgleich hinter dem Spitzenreiter Königsförde/Klein Berkel auf Rang zwei. „Mit 30 Punkten aus elf Spielen haben wir ein überragendes Zwischenergebnis. Das war eine super Hinrunde. Wir sind sehr froh, dass es so gelaufen ist. Darauf können wir alle im Verein nur stolz sein“, ist SSG-Trainer Paul Alles mit dem bisherigen Saisonverlauf rundum zufrieden. Vor Tündern hat Halvestorfs Coach schon ein wenig Respekt. „Gegen sie war es nie einfach. Ich erwarte auf einem tiefen Boden einen ganz schwierigen Fight. Uns steht ein richtiges Brett vor der Brust. Wir sind gewarnt und gehen mit dem größtmöglichen Respekt in das Spiel. Ich erwarte, dass die Jungs noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Wir wollen gewinnen, das ist ganz klar die Zielsetzung“, hat Alles den nächsten Dreier fest eingeplant.

Quelle: Awesa

Mit der Zweitvertretung von SSG Halvestorf-Herkendorf spielt BW Tündern III am Freitag gegen ein formstarkes Team. Ist der Gastgeber auf die Überflieger vorbereitet? Zuletzt kassierte BW Tündern III eine Niederlage gegen SV Eintracht Afferde II – die siebte Saisonpleite. SSG Halvestorf-Herkendorf II gewann das letzte Spiel gegen BW Salzhemmendorf II mit 2:1 und liegt mit 30 Punkten weit oben in der Tabelle. Auf eigenem Platz hatte SSG Halvestorf-Herkendorf II das Hinspiel mit 2:0 gewonnen.
In der Verteidigung von BW Tündern III stimmt es ganz und gar nicht: 33 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Siege waren zuletzt rar gesät bei Team von Trainer Maik Hagemann. Der letzte dreifache Punktgewinn liegt nun schon fünf Spiele zurück.
Nur einmal gab sich SSG Halvestorf-Herkendorf II bisher geschlagen. SSG Halvestorf-Herkendorf II scheint einfach niemand stoppen zu können. Beeindruckende fünf Siege in Serie stehen jetzt schon zu Buche.
Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von BW Tündern III sein: SSG Halvestorf-Herkendorf II versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als dreimal das Leder im gegnerischen Netz. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? BW Tündern III schafft es mit zehn Zählern derzeit nur auf Platz neun, während SSG Halvestorf-Herkendorf II 20 Punkte mehr vorweist und damit den zweiten Rang einnimmt.
BW Tündern III muss einen Gala-Tag erwischen, um gegen SSG Halvestorf-Herkendorf II etwas auszurichten. Angesichts der gegnerischen Formstärke und der Tabellenposition ist BW Tündern III lediglich der Herausforderer.

Quelle: Fussball.de

2. Herren mit Lastminute-Sieg

Siegtor in der Nachspielzeit durch ein Handstrafstoß von Christopher Liebal! Halvestorf bleibt punktgleich mit Tabellenführer SG Königsförde/Klein Berkel. „Wir sind gut in die Begegnung gekommen und haben von Anfang an dominiert“, so Halvestorfs Trainer Paul Alles. Bereits in der 7. Spielminute hatte Lennart Scholtka die Riesenchance zur Führung, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. „Salzhemmendorf hat den Bus vor dem eigenen Tor geparkt. Dadurch war es für uns schwierig Chancen herauszuspielen. Es war fast wie beim Handball“, erklärte Alles die erste Halbzeit. Nach knapp einer Stunde sollte dann das vermeintlich erlösende Führungstor fallen: Patrick Hothan brachte die Hausherren mit einem Kopfball nach einer Standardsituation in Führung. „Auch dieses Tor gab uns keine Sicherheit. Salzhemmendorf hat immer wieder über lange Bälle agiert“, schilderte Alles. Einer dieser langen Bälle sollte zum Erfolg führen. Ein Salzhemmendorfer setzte sich über die rechte Außenseite durch und legte quer, wo Luca Szepst nur noch einschieben brauchte und kurz vor Spielende den Ausgleich für die Ostkreisler erzielte. „Das Tor fällt eigentlich aus heiterem Himmel“, bedauerte Alles. Doch praktisch mit der letzten Aktion der Begegnung sollte der Siegtreffer fallen: Ein Halvestorfer Spieler kam im Sechzehner zum Abschluss und der Salzhemmendorfer Spieler ging aus Reflex mit der Hand zum Ball. Diese Chance ließ sich Liebal nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß zum umjubelten Siegtreffer. „Meine Nerven liegen völlig blank, aber die Jungs sind absolute Mentalitätsmonster. Wir sind sehr froh, aber auch Kompliment an die Salzhemmendorfer für die couragierte Leistung. Am Ende bleiben aber die drei Punkte verdient am Piepenbusch“, zog Alles ein zufriedenes Fazit.

Tore: 1:0 Patrick Hothan (57.), 1:1 Luca Szepst (84.), 2:1 Christopher Liebal (90.+2/Strafstoß).

Quelle: AWESA

Die Reserve von SSG Halvestorf-Herkendorf verbuchte einen 2:1-Arbeitssieg gegen die Zweitvertretung von BW Salzhemmendorf. Vollends überzeugen konnte SSG Halvestorf-Herkendorf II dabei jedoch nicht.
Nach nur 30 Minuten verließ Clemens Weidling von Heimteam das Feld, Joy-Connor Kästel kam in die Partie. Paul Alles schickte Matthias Günzel aufs Feld. Samuel Steilen blieb in der Kabine. Die erste Halbzeit endete ohne ein zählbares Ereignis für beide Mannschaften. Patrick Hothan brachte den Ball zum 1:0 zugunsten von SSG Halvestorf-Herkendorf II über die Linie (57.). In der 62. Minute stellte SSG Halvestorf-Herkendorf II personell um: Per Doppelwechsel kamen Tim Reimer und Noel Fahs auf den Platz und ersetzten Malte Rochau und Nick Heller. Luca Szepst ließ sich in der 84. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:1 für BW Salzhemmendorf II. Christopher Liebal wurde zum Helden des Spiels, als er SSG Halvestorf-Herkendorf II mit einem Treffer kurz vor dem Abpfiff (92.) doch noch in Front brachte. Am Ende verbuchte SSG Halvestorf-Herkendorf II gegen BW Salzhemmendorf II die maximale Punkteausbeute.
Im letzten Hinrundenspiel errang SSG Halvestorf-Herkendorf II drei Zähler und weist als Tabellenzweiter nun insgesamt 30 Punkte auf. Nur einmal gab sich SSG Halvestorf-Herkendorf II bisher geschlagen. Dank dieses Dreiers zum Abschluss der Hinrunde wird SSG Halvestorf-Herkendorf II die Rückserie sicher mit einem guten Gefühl angehen.
Nächster Prüfstein für SSG Halvestorf-Herkendorf II ist auf gegnerischer Anlage BW Tündern III (Freitag, 19:30 Uhr).

Quelle: Fussball.de

1. Herren siegt in Afferde

SV Eintracht Afferde – SSG Halvestorf 2:3 (0:2).

Das Top-Derby auf der Afferder Plastikwiese bot den Zuschauern heute alles: Dramatik pur, hochkarätige Chancen, emotionale Rückschläge und rassige Zweikämpfe. „Den Unterschied hat letztlich Halvestorfs individuelle Qualität vor dem Tor gemacht“, erklärte Eintracht-Sprecher Julian Koch. SSG-Spielertrainer Michael Jarzombek meinte auf der anderen Seite: „Trotz früher Rückschläge hat die Mannschaft Nehmerqualitäten bewiesen.“ Gemeint waren die Verletzungen der beiden Schlüsselspieler Alexander Baal und Sebastian Latowski. „Beide werden wohl länger ausfallen, das ist zumindest unsere ernsthafte Befürchtung“, bedauerte Jarzombek. Bis dahin sah es noch richtig gut für die Piepenbusch-Kicker aus. Alexander Baal erzielte in der 18. Minute das 1:0 für die Gäste. Trotz der beiden Rückschläge erhöhte der eingewechselte Lennart Scholtka kurz vor dem Pausenpfiff sogar auf 2:0. „Halvestorf war in der ersten Halbzeit die deutliche bessere Mannschaft“, erkannte Koch. „Doch in der zweiten Hälfte haben sich die Kräfteverhältnisse komplett gedreht.“

Afferde dreht das Spiel – nicht!

Afferde kam voller Tatendrang aus der Kabine, bestimmte nun das Spiel mit erdrückender Dominanz – und kam furios zurück. In der 52. Minute wurde Florian Selchow von Luca Garbsch sehenswert bedient, sodass Ersterer nur noch zum 1:2 einschieben musste. 180 Sekunden darauf war der Doppelschlag perfekt. Diesmal traf Garbsch selbst und krönte seine starke Leistung mit dem 2:2. „Er hat eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt“, lobte Koch. In der Folge ließ die Eintracht nicht locker und hatte mehrfach das 3:2 auf dem Fuß. Allen voran Selchow hatte großes Abschlusspech, traf Lattenkreuz und Pfosten. In der 87. war der Ball sogar im Tor, doch der Jubel über den vermeintlichen Siegtreffer verstummte schnell, als der Schiedsrichter das 3:2 für Afferde aberkannte. „Nach einem Freistoß von Jannis Helmsen ließ Torwart Tim Kallmeyer den Ball prallen und Hamo Alnasser hat den Ball über die Linie gedrückt. Da der Keeper die Hand auf dem Ball hatte, wurde das Tor nicht gegeben“, erklärte Koch die Szene. Doppelt bitter: Im sprichwörtlich direkten Gegenzug jubelten plötzlich die Halvestorfer.
Julian Maaß vollendete einen Konter zum viel umjubelten 3:2-Siegtor für Halvestorf. Allerdings stellte er sich im Anschluss nicht unbedingt vorausschauend an. Beim Torjubel zog Maaß sein Trikot aus, Minuten später spitzelte er nach einem Foul gegen ihn die Kugel weg, um Afferde am Freistoß zu hindern. Die Konsequenz: Gelb-Rot und ein Spiel Sperre. „Das darf ihm als erfahrener Spieler nicht mehr passieren und das weiß er auch selbst. Er hat eine super Leistung geboten, sich voll für die Mannschaft verausgabt und es nimmt so ein Ende“, unterstrich Jarzombek, der seine Mannschaft als den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger sah: „Sich trotz der beiden Verletzungen so durchzukämpfen, spricht für die Mannschaft. Allerdings muss man auch konstatieren, dass Afferde in der zweiten Halbzeit extrem viel Druck ausgeübt hat. Das war über 20 Minuten hinweg Einbahnstraßenfußball. Da müssen wir uns bei unserem Torhüter Tim Kallmeyer bedanken, der einige Chancen sehr stark vereitelt hat. Erst nach einer Umstellung kam wieder die Sicherheit bei uns rein. Afferde war ein sehr starker Gegner.“ Afferdes Sprecher Koch resümierte auf der anderen Seite: „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt verdient gewesen, gerade aufgrund dieses Spielverlaufs. Man hat beiden Mannschaften den personellen Aderlass angemerkt. Es war ein klassisches Derby: viel Kampf, hohe Intensität und wenige spielerische Momente.“

SV Eintracht Afferde: Conrad, Göhmann, Müller, Helmsen, Garbsch, Oefler, Selchow, N. Rohloff, Brandt (41. Köhler), Kraus, Alnasser.

SSG Halvestorf: Kallmeyer, Elias, Bleil (72. Hanus), Maaß, Lehnhoff, Baal (28. Witthuhn), Arndt, Latowski (37. Scholtka, 81. Ersan)), Musliji, Jürgens, Jarzombek.

Tore: 0:1 Alexander Baal (18.), 0:2 Lennart Scholtka (43.), 1:2 Florian Selchow (52.), 2:2 Luca Garbsch (55.), 2:3 Julian Maaß (88.).
Besonderes: Gelb-Rot für Halvestorfs Julian Maaß (89. Trikot ausziehen/90.+4 Ball wegschießen).

Quelle:  AWESA

Erste auf Kunstrasen in Afferde

SV Eintracht Afferde – SSG Halvestorf (Samstag, 16 Uhr).

Das einzige Derby des Spieltags steigt am Samstagabend in der Bezirksligastaffel 10. Und das könnte hochbrisant werden: die SV Eintracht aus Afferde empfängt die SSG Halvestorf zum Spitzenspiel. Beide Teams haben zuletzt einen Dämpfer erlitten. Die Gastgeber verloren durch das 1:2 in Lenne den zweiten Tabellenplatz. Gleichzeitig ließen die Gäste auf dem Hagen die ersten drei Punkte liegen. Dennoch sieht SVE-Sprecher Julian Koch den Gegner klar in der Favoritenrolle: „Das wird die schwierigiste Aufgabe der Saison. Letzte Woche hatten sie zwar einen Ausrutscher, aber von der Breite und Qualität des Kaders haben sie in meinen Augen die besten Voraussetzungen in dieser Staffel. Dennoch wollen wir uns natürlich nicht kampflos geschlagen geben. Letztes Jahr haben wir auch in Halvestorf gewonnen. Deshalb wollen wir auch Samstag versuchen, ein paar Bonuspunkte in Afferde zu behalten. Damit wir aber überhaupt eine Chance auf diese Bonuspunkte haben, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Lenne. Ansonsten kann so ein Spiel auch schon einmal recht deutlich ausfallen.“ Hinzu kommt der urlaubs- oder verletzungsbedingte Ausfall einiger Akteure. Es werde sich erst im Laufe der Woche entscheiden, wer am Samstag endgültig zur Verfügung steht. „Im Großen und Ganzen freuen wir uns aber einfach auf ein spannendes Derby auf dem Kunstrasen vor einer hoffentlich großen Zuschauerkulisse“, erklärt Koch.

SSG-Trainer Michael Jarzombek sieht derweil eine andere Rollenverteilung: „Das Spiel wird für uns ein Härtetest für die Psyche und das Selbstverständnis. Wieder geht es für uns darum, mit einer Drucksituation umzugehen und gegen einen sicherlich hochmotivierten Gegner dagegenzuhalten. Sportlich gehe ich davon aus, dass Sebastian Latowski nicht beginnen kann. Zudem gibt es hier und da physische Probleme bei meinen Spielern. Deshalb bleibt abzuwarten, inwiefern wir an die sportliche Leistung aus der Hinrunde anknüpfen werden. Ich sehe Afferde sogar leicht favorisiert, gerade weil wir auf Kunstrasen spielen werden und bei uns einige Spieler Trainingsrückstand haben.“ Wir fangen damit an, unsere Spielidee von Kick and Rush auf eher kurzpassorientiertes Aufbauspiel umzustellen.  Sportlich habe ich seit Wochen angemahnt, dass die Jungs noch nicht so weit sind, wie uns viele sehen. Um dahin zu kommen, brauchen wir noch einen langen Atem.“ betont der Coach.

Quelle (auszugsweise):  AWESA

SSG II : Salzhemmendorf II

Königsförde-Verfolger Halvestorf II will am Wochenende gegen die Reserve von Blau-Weiß Salzhemmendorf Druck auf den Spitzenreiter ausüben. Die Siege gegen Reher und Osterwald haben das Selbstbewusstsein der Gastgeber zuletzt weiter gestärkt. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Hinrunde zu vergolden. Was die Mannschaft aktuell leistet, habe ich selten erlebt. Und das, obwohl die letzten Wochen permanent eine andere Mannschaft auf dem Platz stand und jeder unserer 30 Mann zum Einsatz kam. Allerdings haben die letzten Wochen auch gezeigt, dass wir zwar oben stehen, aber extrem viel leiden mussten. Gegen Osterwald sind wir beispielsweise 45 Minuten nur hinterhergelaufen. Der Gegner hat klar das Spiel gemacht. Die Jungs sind nach dem 23. Spiel in kurzer Zeit aktuell einfach körperlich platt. Deswegen sehe ich sie auch als wahre Mentalitätsmonster an, denn es ist Wahnsinn, wie sie trotzdem ihre Siege holen. Sie schaffen es immer noch, im richtigen Moment zu tacklen, den Körper reinzustellen und vorne ihre zum Teil wenigen Chancen zu nutzen. Für meine eigenen Nerven wäre es jetzt noch ganz gut, wenn auch die fußballerischen Aspekte wieder etwas mehr miteinbezogen werden“, lobt SSG-Trainer Paul Alles seine Schützlinge. Mit Salzhemmendorf warte nun aber ein unangenehmer Gegner, auf den man sich jedoch bestens eingestellt habe, fügt der Coach hinzu. BW-Sprecher Marcel Schwetje ist derweil froh, zuletzt gegen Tündern einen Dreier gelandet zu haben: „Der Sieg letzte Woche gegen Tündern war sehr wichtig und gibt uns etwas Ruhe für die schwierigen Aufgaben gegen Halvestorf und Königsförde. Die SSG ist klar der Favorit. Daher gilt es für uns, sich in alles reinzuhauen und es ihnen so schwierig wie möglich zu machen. Wir wissen um unsere Stärken und werden versuchen, diese umzusetzen. Dann werden wir sehen, was dabei herumkommt und ob wir für eine Überraschung sorgen können.“

Quelle: AWESA

Die Zweitvertretung von BW Salzhemmendorf sollte vor dem kommenden Gegner SSG Halvestorf-Herkendorf II gewarnt sein, spielte dieser doch zuletzt wie aus einem Guss. Letzte Woche gewann SSG Halvestorf-Herkendorf II gegen SF Osterwald mit 2:1. Somit belegt die Reserve von SSG Halvestorf-Herkendorf mit 27 Punkten den zweiten Tabellenplatz. BW Salzhemmendorf II hat einen erfolgreichen Auftritt hinter sich. Am Sonntag bezwang man BW Tündern III mit 2:0.
Nur einmal gab sich die Mannschaft von Trainer Paul Alles bisher geschlagen. Zwölf Zähler aus den letzten fünf Begegnungen stellen eine vernünftige Ausbeute für SSG Halvestorf-Herkendorf II dar.
BW Salzhemmendorf II steht aktuell auf Position acht und hat in der Tabelle viel Luft nach oben. Die formschwache Abwehr, die bis dato 29 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden der Gäste in dieser Saison. Nach zehn absolvierten Begegnungen stehen für das Team von Coach Dirk Zehner drei Siege, ein Unentschieden und sechs Niederlagen auf dem Konto.
Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von BW Salzhemmendorf II sein: SSG Halvestorf-Herkendorf II versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als dreimal das Leder im gegnerischen Netz.
In Anbetracht der aktuellen Form und der tabellarischen Konstellation wäre es eine Überraschung, wenn der Sieger nicht SSG Halvestorf-Herkendorf II hieße.

Quelle: Fussball.de